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Die Feier der Osternacht 2006
Vor der Kirche segnete Abt Heinrich zunächst das Osterfeuer und die Osterkerze, dann zogen alle in die noch ganz dunkle, dann von den Kerzen immer mehr erleuchtete Kirche. P. Johannes sang in diesem Jahr das Exultet, das große Osterlob. Die neun biblischen Lesungen, die Antwortpsalmen und die Orationen des Wortgottesdienstes führten uns durch die Heilsgeschichte, von der Schöpfung über den Durchzug durchs Rote Meer bis hin zur Botschaft des Ostermorgens. Nach der Auferstehungsprozession durch den Stiftsgarten - am frühen Morgen des ersten Tages der Woche - zog die Gemeinde zu dem vom Ostertuch geschmückten Taufbecken. Dort erneuerten nicht nur alle wie jedes Jahr ihr Taufgelübde; es wurde auch eine Erwachsene durch die Taufe in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Die Eucharistie war der vierte und letzte Teil der Osternachtsfeier: Wir dankten Gott im Hochgebet und waren geladen zum Tisch des Herrn; so empfing auch die Neugetaufte die Eucharistie zum ersten Mal. Alle waren nach der Feier noch zum großen Osterfrühstück in der Aula geladen, das Abt Heinrich mit der Speisenweihe eröffnete. |
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