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Der Alt-Wiener Christkindlmarkt und das Schottenstift
Klarstellung zu Medienberichten, 15. Dezember 2006

Zu den Medienberichten der letzten Tage über den Wiener Christkindlmarkt auf der Freyung und das Schottenstift möchten wir klarstellen:

Es ist falsch, dass das Kloster den Wiener Christkindlmarkt auf der Freyung geklagt hätte, vielmehr wird die Klage gegen die Betreiber des Marktes von einem Rechtsanwalt geführt, der Anrainer auf der Freyung ist. Es ist aber richtig, dass dieser Rechtsanwalt - allerdings in anderen Belangen - das Schottenstift vertritt. Es ist weiters richtig, dass darunter auch eine Klage gegen die Stadt Wien ist, in der es uns um die Rahmenbedingungen geht, unter denen Veranstaltungen auf der Freyung überhaupt zugelassen werden. Wir meinen, dass diese Bedingungen wesentlich präziser formuliert und ihre Einhaltung genauer kontrolliert werden müssten, unter anderem deswegen, weil es durch diverse Veranstaltungen, nicht alleine und nicht so sehr durch den Christkindlmarkt, auch immer wieder zu Beeinträchtigungen des Gottesdienstes in der Schottenkirche kommt.

In aller Kürze: Das Schottenkloster klagt den Christkindlmarkt nicht, das Schottenkloster bemüht sich aber darum, dass alle auf der Freyung abgehaltenen Märkte und Festivitäten von möglichst vielen als positive Ereignisse erlebt und nicht als unzumutbare Störungen empfunden werden können.