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Seit 2005:
Durch die je neue Hängung ergeben sich verschiedene Ansichten und Aussagen, in diesem Jahr betonen die Tücher besonders das lebendige Wasser, das in das Taufbecken strömt und Symbol des Lebens ist, das uns geschenkt ist. In diesem Beitrag sollen einerseits einige Photos die heurige Hängung dokumentieren (und dazu das Prozessionskreuz von Kurt Schlauss und die Osterkerze 2011 von Valerie Trofaier), andererseits erläutern die zwei folgenden Texte einige Aspekte des Kunstwerkes:
Gott, Oration nach der 3. Lesung der Osternacht (aus Ex 14)
"Das Repertoire der Symbolik, nicht nur in der Kirche und Liturgie, ist ungeheuer umfangreich; breit und tief. Symbole stehen für etwas und trotzdem sind sie. Die Symbole in unserer Arbeit sind die Farben. Die Farben sind: gelb, erdfarben oder blau zum Beispiel, und sie stehen für etwas. Für den Anfang zum Beispiel, die Schöpfung, Abrahams Prüfung, für das ertragene Leiden der Israeliten in Ägypten; Sand, Durst, Hitze, Sonne; für die Strapazen des Exodus, für Jesu ertragene Leiden, für die Altlasten, die wir mir uns herumtragen. Sie stehen für Wasser, Himmel, Trost, den Anfang des Neuen, Taufe, Befreiung, Erlösung; für das Neue, die Kraft, die Auferstehung, die Entscheidung, den Glauben. Das Taufbecken hat acht Ecken, sieben für das Alte und eine für das Neue. Auch das Verhältnis ist ein Symbol. Wir haben dieses Symbol übernommen und acht Tücher gemalt. Mit vielen Farben für das Alte und vielen Farben für das Neue, für das man sich immer wieder neu entscheiden kann." Cécile Nordegg und Jonathan Berkh
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