Pfarrtag:
Feier des Kirchweihfestes im Kreise der Schottengemeinde
28. Mai 2011


Am 31. Mai im Jahr 1648 wurde die barocke Schottenkirche geweiht. Aus diesem Anlass luden  Abt Johannes und die Mönche des Stiftes am Samstag, 28. Mai 2011 zum Festgottesdienst und anschließender Agape  um im Kreis von Mitgliedern, der von den Schottenmöchen betreuten Pfarren und der Bewohner der unmittelbaren Nachbarschaft – der Schottenhöfe und des „Schubladkastenhauses (Freyung 7) – das „Kirchweihfest“ zu begehen.

Die zweite Lesung, des Festgottesdienstes (Offb 21, 9b-14) zeichnete das Bild des neugeschaffenen Jerusalems .

“Die vollendete Stadt haben wir hier noch nicht; unsere Gebäude dürfen an die Vollendung zwar erinnern, aber nicht ihr Ausdruck sein“ erklärte Abt Johannes in seiner Predigt, zu vieles sei  noch offen, was verborgen ist – zu vieles von dem, was noch offenbar werden soll, auch durch menschliche Schuld verborgen. „ … Kirchweihfeste müssen also den Blick für die Zukunft haben, dürfen aber von der Gegenwart nicht absehen“.

„Wir können also in dieser Stunde, da wir der Weihe unseres Gotteshauses gedenken, dankbar sein für einander und für die Generationen, die das Gebäude dem himmlischen Bau ähnlicher zu machen versuchten. Der Schlussstein, Christus, ist schon gegeben, er bestimmt die Konstruktion des Ganzen, zu ihm streben die Pfeiler empor, deren Teile wir sind, und zeigen so allen, die dieses Gebäude sehen, den Blickpunkt, der ihr Leben ausrichtet auf sein ewiges Ziel“, betonte der Abt

Bei der Agape nach dem Gottesdienst – die aufgrund des schlechten Wetters im Schottensaal stattfinden musste – gab es anschließend noch die Gelegenheit als Nachbarn zusammen zu sitzen, Gedanken und so manche Erinnerungen an gemeinsames Feiern in unserer Kirche auszutauschen. Einige sehr angeregte Diskussionen wurden noch bis spät in die Nacht geführt.

Benedikta Seidl Obl. OSB

  

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