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Dialogues Mystiques
Durch die absolut stimmig ausgewählten Stücke der Gregorianik (Schola Quasi modo geniti unter der Leitung von Xaver Kainzbauer) und der französichen symphonischen Literatur kam der Leitmotiv des Konzertes zum ergreifenden Ausdruck: angefangen mit der Intensität der Buße und Tiefe des menschlichen Daseins im Werk von Louis Vierne Prélude funèbre op. 4, und Psalm 130 (De Profundis) von H. Andriessen, durch die strahlende Hoffnung in „Réssurection“ aus der Symphonie-Passion op. 23 von Marcel Dupré, sowie durch den Introitus Ressurexi, beruhigt dazwischen durch das zarte „Mystique“ aus „Trois Nouvelles Pièces” op. 87, bis zur Vollendung der Idee mit der II. Symphonie in fis-Moll von Louis Vierne (dem 70. Todestag des Komponisten gewidmet). Von einem Organisten wie Ben van Oosten hat man natürlich eine absolute Perfektion in der Interpretation erwartet. Dass er sie nicht nur mit der absoluten klanglichen Einheit mir dem Instrument, sondern auch mit einem fanzinierenden Ausdruck und tiefgehender, herzergreifender Musikalität verbindet, gab dem Abend eine grosse geistliche Kraft und dem Festival einen unvergesslichen Abschluss. Der Dank gilt für dieses Konzert der Königlich Niederländischen Botschaft und s.E. Herrn Botschafter J.J. de Visser. Für das ganze Festival gilt der Dank vor allem dem Schottenstift, der Firma Mathis, deren Chef, Herrn Hermann Mathis, wir bei dem Schlusskonzert begrüssen durften, sowie den Privatsponsoren Mag. Helga Zeibig, Jean-Piérre Vermaelen und Vlatimil Vrla, sowie dem Radio Stephansdom für ihre grosszügige Unterstützung.
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