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Zum Pfingstfest 2011:
Diese etwas statische Situation beendet der Pfingstmorgen. Vielleicht ist uns am ehesten in Erinnerung, dass alle, mit Heiligem Geist erfüllt, in fremden Sprachen zu reden begannen und diejenigen, die das „Getöse“ wahrnahmen, in Staunen versetzten mit ihrer Verkündigung der Großtaten Gottes (Apg 2,6-11). Bemerkenswerter noch ist, dass Petrus auftritt, nunmehr nicht nur Sprecher für die Apostel wie bei der Wahl des Matthias, sondern Sprecher der Apostel, wenn es darum geht, den Zuhörern zu verkünden, was die Christen zu Christen macht: ihr Glaube an die Auferstehung des Gekreuzigten. Es ist so, als ob Christus, der Herr, selbst ihnen auftrüge zu predigen und zu lehren, wie einst, als er sie zu zweit aussandte, die gute Herrschaft Gottes in den Dörfern und Städten zu verkündigen (vgl. Lk 10). Diese Weisung nehmen sie nunmehr in eigenständiger Weise wahr; sie selbst gehen jetzt und berichten davon, was sie erlebt haben mit dem Mann aus Nazaret, mit dem Auferstandenen. Für uns heute ergibt sich aus diesem Befund: Der Heilige Geist ist das von Christus angekündigte Geschenk des „Beistands“ (Joh 14,26). Er führt die Jünger in die „ganze Wahrheit“ ein (Joh 16,13). Der Heilige Geist beendet die Phase der Angst und des Schweigens, lässt die Jünger die Türen öffnen (vgl. Joh 20) und sie Rechenschaft geben über ihren Glauben. Der Heilige Geist hält die Aufträge des „irdischen Jesus“ an die Jünger aktuell und sendet sie von Neuem aus. Der Heilige Geist verbindet die Jüngerinnen und Jünger Jesu zu einer besonderen Gemeinschaft. Dies alles geschieht bis zum heutigen Tag. Bei allen, die den Geist Gottes geschenkt bekommen.Abt Johannes |
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