Orgelmusik in der Schottenkirche
Liturgische Musik hat bei uns hohen Stellenwert


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Aktuell:

Dialogues Mystiques 2009:
CÉSAR FRANCK

Das gesamte Orgelwerk von César Franck
im Dialog mit Lesungen aus den Briefen des Apostels Paulus zum Paulusjahr 2009

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Nach Abschluss der Innenrenovierung der Schottenkirche im Mai 1994 wurden zwei Mathis-Orgeln aufgestellt. Die Chororgel wurde am 18. Dezember 1994 eingeweiht, die Hauptorgel folgte am 13. Jänner 1996. So sind die Möglichkeiten für vielfältige musikalische Aktivitäten gegeben.


Die Orgeln der Schottenkirche

Die beiden Instrumente der Wiener Schottenkirche wurden 1994 bis 1996 von der Orgelbaufirma Mathis aus Näfels (CH) errichtet und stellen in der Wiener Orgellandschaft ein klanglich herausragendes modernes Beispiel gediegener Orgelbaukunst dar. Die unterschiedlichen Konzepte beider Instrumente ermöglichen eine sehr vielfältige Verwendung in unterschiedlichsten musikalischen Bereichen. (Chorgebet, Volksgesang, Literaturspiel; mehrchöriges Musizieren, etc.) Die 20 Stimmen umfassende Chororgel ist als eigenständiges, zur Hauptorgel kontrastierendes Werk konzipiert. Die Gliederung in ein klangvolles Hauptwerk auf der rechten und dem Neben- bzw. Begleitwerk mit Pedalwerk auf der linken Seite, verlangen vom Organisten nicht zuletzt durch die Tatsache der Querbeschallung des Kirchenraumes künstlerisches Einfühlungsvermögen und Sensibilität bei der Art der Registrierung. Die Hauptorgel wurde im historischen Gehäuse von 1804 errichtet. Die 49 Stimmen sind verteilt auf das im linken Teil des Gehäuses aufgestellte Hauptwerk mit Kleinpedal, das gegenüberliegende Schwellwerk mit Großpedal und das in der Brüstung stehenden Rückpositiv. Die Klangausrichtung der großen Orgel basiert auf Grundstimmen und ihre Färbung durch Zungenstimmen, auf reiche Registermischungen, auf flächig-dynamischen Klang und lehnt sich, beeinflusst durch die Orgellandschaften des süddeutschen Raumes, an den französisch-romantischen Orgelbau an, ohne diesen jedoch zu kopieren. Die Chororgel ist eher dem Farbenreichtum einzelner Stimmen und sparsamer Registermischungen verpflichtet, was der Klarheit barocker Klangvorstellung besonders entgegenkommt.